Tereza Vanek

Tereza Vanek wurde 1966 in Prag geboren und kam als kleines Kind zusammen mit ihren Eltern nach München. Nachdem sie als Erstklässlerin noch mit dem Lesen auf Kriegsfuß stand, wurde sie schnell zum Bücherwurm und verschlang die üblichen Kinder- und Mädchenbücher sowie – durch ihre Mutter ermuntert – ebenso die Klassiker der Weltliteratur.

Fasziniert von epischer Breite und tiefgründigen Charakteren begann sie schon bald, sich eigene Geschichten auszudenken. Dabei begeisterte sie sich für vergangene Epochen, fremde Kulturen und Frauen, die gegen Normen verstießen. Als Teenager erfolgten erste Schreibversuche über Amazonen oder Kämpferinnen für das Frauenwahlrecht im 19. Jahrhundert.

Gleichzeitig schloss sie die Schule ab, begann ein Studium der Anglistik, Romanistik und Slawistik und verbrachte ein Jahr in Frankreich. Sie promovierte über das Thema der Darstellung verbrecherischer Frauen im englischen Drama des 17. Jahrhunderts.

Mit einem eindrucksvollen Dr. phil. vor ihrem Namen war sie hoch qualifiziert, doch auf dem Arbeitsmarkt nicht unbedingt gefragt. Neugier und Abenteuerlust trieben sie wieder ins Ausland, wo sie in London, dann in dem postkommunistischen Prag als Fremdsprachenlehrerin tätig war. Schließlich kehrte sie nach München zurück und begann nach dem richtigen Beruf zu suchen.

Sie unterrichtete weiter Sprachen, übersetzte, war Call Center Agent und Teamassistentin und verkaufte im Internet nostalgische Kleidung, ihre zweite Leidenschaft neben der Literatur. Doch der Wunsch, Bücher zu schreiben, kristallisierte sich immer klarer heraus. Schließlich überwand sie ihre Selbstzweifel und machte sich endlich konsequent an die Arbeit.

Im September 2007 kam es zur Veröffentlichung ihres Debütromans „Schwarze Seide“, dem zahlreiche weitere Titel folgen sollten.

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