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James K. -RezensionJames K.

 

Wolfgang Brandt:
Geisterspiegel 12/2009

Irgendwie fühlt man sich in die Zeit, in der Fabeln eine gewichtige Rolle spielten, versetzt. Nicht dass Mike Brandt seine Storyline in Versen oder Prosa niederschreibt, er bedient sich aus meiner Sicht einiger Elemente der Fabel und baut Tiere mit menschlichen Eigenschaften in »James K. in: Vampire!« ein. Da ist an erster Stelle der Geheimagent James K. zu nennen - eine charmante, chaotische und manchmal doch nicht so perfekte Kakerlake. Und Kater Caruso, stets auf der Suche nach etwas Essbarem.
»James K. in: Vampire!« ist nicht nur ein Buch für Kinder, auch uns Erwachsenen ringt die Story von Mike Brandt so manches Lächeln ab. Wordgewandt und mit viel Witz versteht es der Autor, den Leser von Seite zu Seite bestens zu unterhalten. Brillant schlägt Brandt einen Spannungsbogen zwischen real existierender Welt, in der Marco und Sophia leben, und einer Fantasywelt, in der die Kinder mit ihren tierischen Freunden auf sich allein gestellt sind, um Igidius Ivanho zu finden.
Obwohl der erste Band »James K. in: Vampire!« heißt, ist es nicht nur die Kakerlake, die der Autor in den Vordergrund rückt. Vielmehr führt er eine Reihe von Protagonisten ein, die im Verlauf der Storyline ihren eigenen Charakter entfalten können und sich gegenseitig ergänzen. Das macht den Reiz der Story aus.

Fazit:
Der Autor Mike Brandt hat »James K. in: Vampire!« zwar für Kinder geschrieben, ist aber auch für Erwachsene bestens geeignet - prall gefüllt mit Anspielungen auf andere Titel und alltägliche Lebenssituationen, Wortwitz und humorvollen Passagen.

9 von 10 Sternen