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James K. Leseprobe 
James K.
ist der perfekte Geheimagent.
Er ist schnell,
charmant,
unzerstörbar…
und eine Kakerlake.
Für die Rettung der Welt
braucht es eben den Besten!
Aus Kapitel "Meistens kommt es anders":
»Wahrscheinlich versucht dieser James K. den gräflichen Herd anzuschmeißen. Würde mich nicht wundern, wenn wir uns gleich samt der Burg auf dem Mond wieder finden.« Carusos Meinung über James K.s Fähigkeiten war scheinbar von einer gewissen Geringschätzung geprägt. Der Kater war wahrlich kein Kakerlakenfreund. Zu oft hatte er hilflos mit ansehen müssen, wie ganze Räuberhorden dieser verschlagenen Insekten seinen Fressnapf mit dem geliebten ‚Frissdas’ vor der Nase wegtrugen, während ein weiteres dreckiges Dutzend damit drohte, bei der geringsten verkehrten Bewegung den Druckknopf auf Großmutters Haarspray-Dose zu betätigen und der übrige Teil der Bande Großvaters Feuerzeug unter die Düse der Dose hielt, bereit, die Flamme zu entfachen und so eine Verfolgung verhinderten...
Aus Kapitel "Fliegt doch"
»Nie wieder Billigflüge!«, maulte Caruso, der ziemlich gedrängt zwischen Sofia und ihrem Großvater saß, welcher zudem, wie seine empfindliche Katzennase empfand, ziemlich unangenehm roch.
»Erst weigerst du dich, überhaupt zu fliegen, dann kannst du vom Fliegen nicht genug bekommen, und jetzt stellst du auch noch Ansprüche ans Fluggerät. Sei doch einfach mal mit etwas zufrieden!«, sagte Marco.
Sie hockten eng beieinander auf dem Rücken des, im Vergleich zur Drachenlinie 1, deutlich kleineren Drachens und klammerten sich am jeweiligen Vordermann fest. Sorgenvoll betrachtete James K. die Schwingen des altersschwachen Drachenweibchens. Durch einige Löcher in den Schwingen konnte er das Kopfsteinpflaster des Burginnenhofes erkennen.
»Gibt es eine Art Drachen-TÜV?«, erkundigte sich James bei dem Piloten.
»Ja, den gibt es. Wird aber nur alle tausend Jahre fällig. Und die letzte Prüfung war vor gut 999 Jahren«, grinste Jacko. »Dann wollen wir mal. Alle an Bord? Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit begrüße ich Sie recht herzlich an Bord…«
»Wir hätten es ein wenig eilig!«, lächelte Sofia gezwungen.
»Wir sollten es sehr eilig haben!«, zitterte Xaver, der einen Blick zurückwarf auf das Fenster im Burgturm, hinter dem ein riesiger Schatten sichtbar wurde. Jakob flatterte heran: »Grüße vom Grafen. Es gibt kein Pardon!«, sagte die Fledermaus in der gewohnt teilnahmslosen Sprache.
»Schade, schade. Immer diese Hetze. Und ich würde so gerne mal einen Flug wie auf einem dieser Großraum-Drachen gestalten. So, Lady! Jetzt wird es ernst. Wir haben etwas mehr Proviant an Bord – hi!!! – das war nur ein Scherz. Aber oftmals nutzt der Graf diesen Drachen als Speisetransporter… letztens noch hatte er vier Zwerge quasi am Spieß, die…«
